Zahnästhetik: Weiße Zähne durch Bleaching

Die ästhetischen Ansprüche der Patienten sind in den letzten Jahren deutlich gestiegen. Dabei hat sich besonders der Stellenwert des Bleachings (englisch für Bleichen) in der zahnärztlichen Praxis signifikant erhöht. Der Wunsch nach weißen Zähnen ist jedoch kein Modetrend unserer Zeit. Schon vor Jahrhunderten galten weiße Zähne als Ausdruck von Schönheit und Gesundheit.

Was ist Bleaching?

Unter Bleaching versteht man verschiedene Methoden, um Zähne aus kosmetischen und ästhetischen Gründen aufzuhellen. Hierbei kommen Präparate zum Einsatz, die Wasserstoffperoxid (z.B. in Form von Carbamidperoxid) enthalten und in der Lage sind, Zahnverfärbungen chemisch so zu verändern, dass sie farblich nicht mehr in Erscheinung treten.

Wie entstehen Zahnverfärbungen?

Zahnverfärbungen entstehen hauptsächlich von außen: färbende Lebens- und Genussmittel, wie z.B. Rotwein, Tee, Kaffee dringen in den Zahn ein und können selbst durch eine professionelle Zahnreinigung  nicht mehr entfernt werden. Dennoch ist vor jedem Bleaching eine professionelle Zahnreinigung (PZR) notwendig. Damit werden die Zähne von Plaque und Zahnstein befreit, so dass das Bleichmittel direkt und effektiv in die gesäuberten Zahnoberflächen eindringen kann.

Welche Bleaching-Methoden gibt es?

1. Home-Bleaching (zu Hause):

Zunächst wird in der Zahnarztpraxis – nach Abformung der Zähne und Modellherstellung – eine passgenaue Kunststoffschiene angefertigt, die die Zähne überdeckt. Das Bleichmittel wird dann vom Patienten selbst zu Hause vor jedem Tragen in die Schiene gefüllt und je nach Konzentration des Mittels für eine entsprechende Zeit getragen. Die Anwendungen müssen in der Regel mehrmals wiederholt werden, um eine sichtbare Aufhellung zu erreichen.

2. In-Office-Bleaching (in der Zahnarztpraxis):

Ein weiteres Verfahren zur Aufhellung der Zähne wird direkt in der Zahnarztpraxis auf dem Patientenstuhl durchgeführt. Hierzu setzt der Zahnarzt höher konzentrierte Mittel ein, die direkt auf die aufzuhellenden Zähne aufgetragen werden und einwirken. Das Zahnfleisch muss während der Behandlung durch spezielle Materialien geschützt werden. Aufgrund der direkten Kontrolle durch den Zahnarzt ist bei dieser Methode die Gefahr von Schäden für Zahnfleisch und Zahn sowie von unästhetischen Endergebnissen geringer.

3. Walking-Bleach-Technik (Einlagen im Zahn):

Wurzelkanalbehandelte Zähne zeigen oftmals eine dunkelgraue Verfärbung im Bereich der natürlichen Zahnkrone, die insbesondere im sichtbaren Frontzahnbereich als sehr störend empfunden wird. Bei der Walking-Bleach-Technik wird das Bleichmittel in Form einer Einlage in den Zahn eingebracht und dort für einen oder mehrere Tage belassen. Ist das gewünschte Ergebnis erzielt, wird die Einlage entfernt und der Zahn wieder dauerhaft versiegelt.

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